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Ein Land ganz unten

In der Nacht des vergangenen Mittwoch war es in Athen wieder einmal zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Anlass fĂĽr die spontanen Proteste gegen die Sparpolitik, die auch noch am Donnerstag anhielten, war der Selbstmord eines 77jährigen Rentners am Mittwochmorgen. Dieser hatte sich vor dem griechischen Parlament mit einem Kopfschuss das Leben genommen. In einem Abschiedsbrief erklärte der ehemalige Apotheker, 35 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt zu haben und nun, infolge von Krise und Sparpolitik, nicht von der Rente leben zu können und erdrĂĽckende Schulden zu haben. „Ich sehe keine andere Lösung als ein wĂĽrdiges Ende, bevor ich den MĂĽll nach Lebensmitteln zu durchsuchen beginne“, heiĂźt es in dem Schreiben. FĂĽr einige Demonstranten handelt es sich dabei keineswegs um einen „Freitod“, sondern um einen „vom Staat verĂĽbten Mord“ – um eine Folge der Krisenpolitik eben, die in diesen Tagen viele zu verzweifelten Schritten treibt.  [ Mehr ]

Der Streit zwischen Ideologen und Gelehrten

Die wirtschaftspolitische Wetterlage scheint sich aufzuhellen: Die Finanzwirtschaft zeigt wieder Humor und droht, wie die FAZ berichtet, der griechischen Regierung mit einer Klage wegen Verletzung der Menschenrechte (Art. 17). Der Strohmann der Bosse, "Arbeitgeberpräsident Hundt", erwartet fĂĽr dieses Jahr keine Rezession, und dann das: Erst stellt eine Ratingagentur den Sparkurs (Austeritätspolitik) quasi aller europäischen Regierungen in Frage (und stuft die KreditwĂĽrdigkeit von 9 aus 27 Ländern herab). Aber dann zeigt sich, dass "der Markt" gar nicht sklavisch gebunden ist: Frankreich und Spanien mussten, so berichten u.a. Reuters und die FTD, keine höheren Zinsen fĂĽr neue Kredite zahlen. (Gleichwohl kann von "langfristigem Vertrauen", wie die Nachrichtenagentur titelt, bei einjährigen Staatsanleihen wohl keine Rede sein. Möglich auch, dass so manche Anleger auf den Rettungsschirm spekulieren: ein Risiko damit besteht ja nicht.) Dennoch bleibt das Dilemma fĂĽr die Poltik bestehen: Haushalte durch Sparen sanieren ("Schuldenkrise lösen"), oder die Konjunktur durch öffentliche Investitionen stĂĽtzen ("Wirtschaftskrise lösen"). Wäre da nicht ... noch ein wunder Punkt!  [ Mehr ]

Jung und Billig?! Gegen Ausbeutung im Minijob

In verschiedenen europäischen Ländern sind im Windschatten der Krise arbeitsrechtliche Sonderregelungen fĂĽr Jugendliche und junge Erwachsene durchgesetzt worden, die allesamt das Ziel haben, die Gehälter zu minimieren und Arbeitszeiten und Flexbilisierung zu maximieren. In der BRD ist davon derzeit noch nicht so viel zu spĂĽren wie anderswo, aber es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis von interessierter Seite auch hierzulande entsprechende Forderungen erhoben werden. Minijobs und Praktikumsunwesen haben jedenfalls in den letzten Jahren spĂĽrbar zugenommen. Am 16. Dezember 2011 startet die Anarchosyndikalistische Jugend (ASJ) Berlin ihre Kampagne "Jung und Billig" mit einer Informationsveranstaltung im Lokal der FAU Berlin. Was mit der Kampagne erreicht werden soll und was ihr machen könnt, um daran teilzuhaben, erklärt die ASJ Berlin in diesem Beitrag:  [ Mehr ]

Spanien: Legalisierte Jugendverarmung durch „Ausbildung“ und Ausbeutung

In Spanien ist in drei Krisenjahren seit 2008 die Jugendarbeitslosigkeit auf mindestens 50 Prozent angestiegen. In einigen Regionen Andalusiens sind bis zu 70 Prozent der unter 25jährigen ohne einen Job. Um diese Misere noch besser ausnutzen zu können, hat die scheidende sozialdemokratische Regierung den Bossen noch ein Abschiedsgeschenk hinterlassen. Einen Tag, nachdem sie aus dem Amt gewählt wurde, trat ein Gesetz zur Reform des „Ausbildungswesens“ in Kraft, das faktisch alle bisherigen Schutzvorschriften auĂźer Kraft setzt.  [ Mehr ]

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