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Der Ökonomenstreik: Viel Lärm um nichts

Zugegeben, alles systemimmanenter Quark. Praktisch bleibt uns aber derzeit nichts anderes ĂĽbrig, weil noch keine der Gewerkschaften transformatorische Ambitionen erkennen lässt. Streiten Wirtschaftswissenschaftler also ĂĽber Politik. Der "Ă–konomenstreit" begann am 5. Juli: Walter Kämer und Hans-Werner Sinn sowie inzwischen mehr als 200 Ă–konomen wettern in der FAZ gegen die EU-Bankenunion und schreiben: "[...] Wenn die Schuldner nicht zurĂĽckzahlen können, gibt es nur eine Gruppe, die die Lasten tragen sollte und auch kann: die Gläubiger selber, denn sie sind das Investitionsrisiko bewusst eingegangen und nur sie verfĂĽgen ĂĽber das notwendige Vermögen. [...] Die Sozialisierung der Schulden löst nicht dauerhaft die aktuellen Probleme; sie fĂĽhrt dazu, dass unter dem Deckmantel der Solidarität einzelne Gläubigergruppen bezuschuĂźt und volkswirtschaftlich zentrale Investitionsentscheidungen verzerrt werden. [...]" Das Plädoyer lautet also, lässt man einmal die wettbewerbschauvinistischen Phrasen von den "soliden Ländern Europas" beiseite, dem Markt freien Lauf zu lassen, statt eine "kollektive Haftung fĂĽr die Schulden der Banken des Eurosystems" einzufĂĽhren. Eine seltsame Allianz des Neoliberalen Sinn mit dem Sozialdemokraten Gabriel. Auch der forderte bereits im Oktober 2011 (in der FTD), ein Ende des "Verlustsozialismus. Was schiefgeht, trägt die Allgemeinheit, und was gutgeht, wird privatisiert", damit mĂĽsse Schluss sein. Unrecht hat er da nicht. Aber, vorweg sei bemerkt: Ein Befreiungsschlag wäre das wohl noch nicht.  [ Mehr ]

Tektonische Verschiebungen

Das japanische Parlament sprach kĂĽrzlich Klartext in seinem Bericht zum Fukushima-GAU: Mit dem Tsunami sei zwar eine Naturkatastrophe Auslöser der atomaren Verseuchung gewesen, die wäre aber zu verhindern gewesen. Grund fĂĽr die Atom-Katastrophe sei der KlĂĽngel zwischen Regierung und Betreiberfirma Tepco. Parallelen zur Euro-Krise drängen sich da auf, zumindest mit Blick auf die Vermeidbarkeit der allseits beklagten Problematik.  [ Mehr ]

Crisis has just begun

Kurz konnten die deutschen Sparpolitiker nach den Wahlen in Griechenland aufatmen: Die ausgewiesenen Spargegner des LinksbĂĽndnisses Syriza konnten sich letztlich doch nicht durchsetzen und eine Regierung bilden. Doch schon geht der Krisenreigen weiter. Zunächst schlĂĽpfte Spanien unter den Rettungsschirm, jetzt möchte auch noch Zypern diesen beanspruchen. Und während Spanien hitzig Hilfe fĂĽr seine kriselnden Banken zu organisieren versucht, bittet die neue alte griechische Regierung auch um etwas lockere SparzĂĽgel. Und als wäre das fĂĽr die deutsche Sparseele nicht schon schlimm genug, scheint ein Ăśberschwappen der Krise auf Deutschland nun doch greifbar zu werden.  [ Mehr ]

Aufschwungredner und andere mysteriöse Religionsgemeinschaften

JĂĽngst machte sich GĂĽnther Lachmann, seines Zeichen Chef-Reporter von Springers „Welt Online“, in seinem Blog Gedanken ĂĽber den Zustand Europas. In einem Beitrag mit dem Titel „Europa zwischen Aufschwung und Sebstmord“ geht er der Frage nach, woher der seltsame Aufschwungsoptimismus hierzulande kommt, wo doch so viele Zeichen auf Sturm stehen. Wer immer noch etwas anderes sähe, als eine heraufziehende Katastrophe – so sein ResumĂ©e – mĂĽsse „Anhänger einer mysteriösen Glaubensgemeinschaft sein  – oder ein Scharlatan“. Wahlkämpfer hat er nicht erwahnt, aber die fallen wahrscheinlich unter die Scharlatane.
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Löhne im griechischen Privatsektor laut OECD um mehr als ein Viertel gesunken

In Griechenland sind die Gehälter im privaten Sektor innerhalb eines Jahres um inflationsbereinigt mehr als ein Viertel gesunken. Die Ursache fĂĽr diesen drastischen Lohnraub liegt u.a. in den Sparprogrammen der griechischen Regierung, in deren Folge Steuern und Abgaben auf Löhne und Gehälter hemmungslos erhöht wurden. Das wird in einer aktuellen Studie der „Organisation fĂĽr wirtschaftliche Zusammenarbeit“ (OECD) festgestellt, die vor einigen Tagen vorgestellt wurde. Doch selbst diese eröffnet nur einen beschönigenden Blick auf die tatsächliche Lage.  [ Mehr ]

Mäxchen-Ökonomie

Darauf mussten sich die Medien stĂĽrzen. Der elfjährige Jurre Hermanns aus den Niederlanden hatte sich um einen hochdotierten Wirtschaftspreis, den "Wolfson Economic Prize", beworben. Die Fragestellung: "Wie kann im Falles des Austritts eines Mitgliedslandes aus der Euro-Zone weiterhin Stabilität und Wachstum gewährleistet werden?" 250.000 Pfund waren fĂĽr den Gewinner ausgeschrieben – nur der Nobelpreis soll höher dotiert sein. Der kleine Hermans, der als nicht sonderlich begabter SchĂĽler gilt, aber irgendwie "besorgt ĂĽber die Euro-Krise" sei, reichte seine Idee ein: eine Skizze rund um eine Pizza, erklärt in nicht einmal zwanzig Sätzen. In die Top Five der 452 Bewerber schaffe es Hermanns zwar nicht, doch die Jury war angetan von seiner "Sachkenntnis" und stellte ihm einen kleinen Extrapreis in Höhe von 100 Euro aus.  [ Mehr ]

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