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Proletarier aller Länder…

Der Abschlusssatz aus dem „Kommunistischen Manifest“ klingt zwar heutzutage ein wenig altbacken, hat aber nichts von seiner Aktualität verloren. Eher im Gegenteil, hat doch die fortschreitende ökonomische Globalisierung („Tendenz zum Weltmarkt“ hieĂź das bei Marx) zu einer massenhaften, globalen Proletarisierung gefĂĽhrt, und es mehren sich Stimmen, die meinen, man könne nun erstmals von einer „Weltarbeiterklasse“ sprechen. Das ist auch in der kritischen Wissenschaft angekommen. Nachdem im März 2011 erstmalig in Lissabon die Konferenz „Strikes and Social Conflicts“ stattfand (die 817 Seiten starke Dokumentation in Englisch, Portugiesisch und Spanisch findet sich hier als pdf zum Download), hat sich eine gleichnamige wissenschaftliche Assoziation gebildet, die im Juni nun erstmals das wissenschaftliche Journal „Workers of the World“ herausgebracht hat.  [ Mehr ]

„Ihr eigener Tahrir-Platz“

Auf die Bedeutung der Fabrikkämpfe in Ägypten wurde bereits in einem anderen Blog-Beitrag hingewiesen. Einblicke in diese Sphäre der ägyptischen Revolte bietet nun auch eine interessante Kurzdokumentation über eine 17tägige Fabrikbesetzung bei Ceramica Cleopatra im Suez. Sie ereignete sich im Rahmen einer Streikwelle Anfang 2012.

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The Factory: Aufstand in Mahalla

Der arabische Sender Al-Jazeera hat eine interessante Dokumentation über die Arbeiterunruhen in den Textilwerken von Mahalla produziert. Jenseits der Ereignisse rund um den Tahrir-Platz, die hierzulande gerne als "Facebook-Revolte" dargestellt wurden, wirft sie einen Blick auf die eigentliche Triebkraft der ägyptischen Revolution: die Fabrikkämpfe.

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Griechenland: Schmutziges Brot

Die kapitalistische Krise hat in Griechenland unter anderem dazu gefĂĽhrt, dass viele Firmen den ArbeiterInnen den Lohn fĂĽr Ăśberstunden, Wochenendarbeit, Nachtarbeit oder gleich die kompletten BezĂĽge mit Verweis auf die „Krise“ monatelang vorenthalten oder gar nicht zahlen, während die Regierung auf Druck der Troika versucht, das Lohnniveau um bis 40 Prozent abzusenken. Abfindungen bei Entlassungen werden gar nicht mehr freiwillig bezahlt, obwohl diese per Gesetz vorgeschrieben sind. Dagegen regt sich Widerstand in veieln Betrieben. Die anarchosyndikalistische ESE – ThessalonĂ­ki veröffentlichte Ende Mai eine Auswertung zum Arbeitskampf in der Konditorei-Kette «ble» in ThessalonĂ­ki, den wir nachfolgend als Beispiel dokumentieren.     [ Mehr ]

Portugal: Der Lohnkampf bei Cerâmica de Valadares

Die ArbeiterInnen bei der Keramikfabrik Cerâmica de Valadares hatten am am 1. Februar den Betrieb besetzt, um ihre seit Dezember ausstehenden Löhne einzufordern. Das Werkstor wurde blockiert und die ArbeiterInnen demonstrierten in der Kleinstadt Valadares. Der Arbeitskampf wurde sowohl mit einer SuppenkĂĽche als auch mit einer politischen Kampagne von der Kommunistischen Partei Portugals und dem ihr nahestehenden Gewerkschaftsverband CGTP unterstĂĽtzt.  [ Mehr ]

Wichtiger Erfolg in Griechenland

Die griechische Umsonst-Bewegung "Den plirono" ("Bezahlt wird nicht!") vermeldet auf Indymedia Athens einen wichtigen Erfolg: Die Sondersteuer auf Haus- und Wohnungsbesitz wird von der Stromrechnung getrennt! Dies hat das Wirtschaftsministerium vor wenigen Tagen unwideruflich bekannt gegeben. Damit ist die fatale Zahlungsverkettung - wer die Steuer nicht bezahlt, bekommt den Strom abgestellt - vom Tisch.  [ Mehr ]

Streik in griechischem Stahlwerk

Seit mittlerweile über vier Monaten, also mehr als 100 Tagen, befinden sich im griechischen Stahlwerk „Helleniki Halibourgia“ 400 Arbeiter im Streik gegen Lohnkürzungen und Entlassungen.


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Griechenland: Werftstreik gegen Troika-MaĂźnahmen

Seit Mittwoch letzter Woche befinden sich die Arbeiter der Werften in ElevsĂ­na (ca. 30 km auĂźerhalb von Athen/Piräus) im Streik. Hauptforderung ist, dass alle Firmen, die Niederlassungen in ElevsĂ­na haben, eine Erklärung unterschreiben sollen, mit der sie sich verpflichten, keine KĂĽndigungen und LohnkĂĽrzungen durchzufĂĽhren und sich an die ausgehandelten Kollektivverträge zu halten. Hintergrund sind die von der Troika aus EZB, EU-Kommission und IWF geforderten LohnkĂĽrzungen auch in der griechischen Privatindustrie um 20 Prozent und die daraufhin von der Regierung verabschiedete Gesetzesänderung, welche die Kollektivverträge fĂĽr unwirksam erklärt und den KĂĽndigungsschutz lockerte.  [ Mehr ]

Das Bild von Morgen

Mittlerweile liegt von einer Erklärung aus den Reihen der Krankenhausbediensteten im "Allgemeinen Krankenhaus" von KilkĂ­s eine deutsche Ăśbersetzung vor. Dieses Krankenhaus wurde am 2. Februar von den Beschäftigten besetzt und wird seitdem in Selbstverwaltung betrieben. KilkĂ­s ist eine Kleinstadt in Nordgriechenland mit ca. 25.000 EinwohnerInnen. Der Text veranschaulicht sehr gut die Motivation der Krankenhausbediensteten und wird im Folgenden von uns dokumentiert:  [ Mehr ]

Schlaglichter aus dem griechischen Widerstand

Was bewegt sich in Griechenland gegen die zerstörerische Sparpolitik? Ein paar Meldungen aus den vergangenen Tagen:  [ Mehr ]

M31: Ursprung und Dialektik der Revolte

Die Occupy-Proteste waren in Deutschland ohnehin nie so recht in Gang gekommen. Gemessen an der Beteiligung, waren es von Anfang eher bescheidene Proteste. Die Bundesrepublik hatte in den vergangenen Jahren weit aus größere Demonstrationen und Protestaktionen gesehen. Auch die radikale Linke stand der Occupy-Bewegung, zumindest der in Deutschland, weitestgehend skeptisch gegenĂĽber. Wahrscheinlich war es auch die Abstinenz dieser „anrĂĽchigen“ Kräfte, die der Bewegung jene mediale Resonanz einbrachte, die sie als gesellschaftspolitischen, frischen Faktor erscheinen lieĂźen. Doch wirkliche neue Ansätze hatte der häufig diffuse Protest gegen „die da oben“ eigentlich nicht zu bieten – deutsches Protest-Business „as usual“. Und wie ĂĽblich scheint sich auch dieser Protest zu verlaufen. Jenseits von Occupy und Attac mobilisiert nun – im Zusammenhang eines europaweiten Aktionstags von linksradikalen Gruppen und Basisgewerkschaften – ein BĂĽndnis linker Zusammenhänge am 31. März nach Frankfurt am Main.  [ Mehr ]

Die anarchistischen Wurzeln von „Occupy Wall Street”

David Graeber, Ethnologe und Mitglied der IWW (Industrial Workers of the World) gilt als einer der MitinitiatorInnen von "Occupy Wall Street". Sein 2011 erschienenes Buch "Debt. The first 5.000 Years" wird im Schatten der Krise viel diskutiert und im FrĂĽhjahr 2012 auch auf deutsch erscheinen. Nach RĂĽcksprache mit dem Autor haben wir seinen Beitrag "The anarchist Roots of Occupy wall Street", der fĂĽr Al Jazeera geschrieben wurde, ins Deutsche ĂĽbersetzt:  [ Mehr ]

Jung und Billig?! Gegen Ausbeutung im Minijob

In verschiedenen europäischen Ländern sind im Windschatten der Krise arbeitsrechtliche Sonderregelungen fĂĽr Jugendliche und junge Erwachsene durchgesetzt worden, die allesamt das Ziel haben, die Gehälter zu minimieren und Arbeitszeiten und Flexbilisierung zu maximieren. In der BRD ist davon derzeit noch nicht so viel zu spĂĽren wie anderswo, aber es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis von interessierter Seite auch hierzulande entsprechende Forderungen erhoben werden. Minijobs und Praktikumsunwesen haben jedenfalls in den letzten Jahren spĂĽrbar zugenommen. Am 16. Dezember 2011 startet die Anarchosyndikalistische Jugend (ASJ) Berlin ihre Kampagne "Jung und Billig" mit einer Informationsveranstaltung im Lokal der FAU Berlin. Was mit der Kampagne erreicht werden soll und was ihr machen könnt, um daran teilzuhaben, erklärt die ASJ Berlin in diesem Beitrag:  [ Mehr ]

Kein belgischer Präzedenzfall

Nun haben auch die Belgier die BĂĽhne des Krisenprotests betreten. In der Hauptstadt BrĂĽssel demonstrierten nach Gewerkschaftsangaben 80.000 Menschen gegen massive KĂĽrzungen im Sozialbereich. In Reaktion auf die Haushaltsverschuldung hatten sich Sozialdemokraten, Liberale und Konservative vor kurzem auf milliardenschwere SparmaĂźnahmen und die Bildung einer neuen Regierung verständigt. Zuvor hatte das Land 535 Tage lang keine Regierung, weil sich die Parteien nach den letzten Wahlen auf keine Koalition einigen konnten. Nach der letzten Herabstufung durch die Rating-Agentur S&P kamen die Parteien dann aber doch zusammen. Die Proteste könnten eine unerwartete Dynamik entwickeln. Denn schlieĂźlich stört viele Belgier nicht nur die Einsparungen, sondern die Regierungsbildung ĂĽberhaupt. Ein Generalsteik steht in den Gewerkschaften derzeit zur Diskussion.  [ Mehr ]

Ägypten: Militärrat als Krisenzuchtmeister gescheitert?

Von den westlichen Medien wird die „Ägyptische Revolution“ zumeist als „Ruf nach mehr Demokratie“ interpretiert oder umgedeutet. Vernachlässigt wird dabei, dass die Revolte auch soziale Ursachen hat und z.B. von Streikbewegungen mit angeschoben wurde. Zur Kanalisierung und Eindämmung dieser sozialen Proteste hatte der Militärrat die Macht ĂĽbernommen. Aktuelle Presseberichte legen nahe, dass er in dieser Rolle gescheitert ist. Es ist den Militärs nicht gelungen, die Staatsausgaben deutlich zu kĂĽrzen, da es auf allen Ebenen massenhaften Widerstand gegen solche Projekte gibt. Die Auseinandersetzung mit den internationalen Finanzorganisationen könnte deshalb nur noch eine Frage der Zeit sein. Ob sich an dieser Situation durch die angekĂĽndigten Wahlen etwas substantiell ändern wird, darf bezweifelt werden.     [ Mehr ]

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