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In eigener Sache

Auf der Internetplattform systempunkte.org wurde vor einigen Wochen ein Interview mit dem Krisenblog veröffentlicht. Mit dem Blog, das heißt natĂŒrlich: mit dessen BetreiberInnen, also uns. Allen, die mehr ĂŒber dieses Projekt und dessen Hintergrund erfahren wollen, sei daher das Interview herzlich empfohlen.  [ Mehr ]

Der Glaube schwindet

Die Wirtschaftkrise findet zwangslĂ€ufig ihren Niederschlag in den Köpfen. Weltweit verlieren die Menschen, sofern sie es hatten, das Vertrauen an die freie Markwirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des US-amerikanischen Forschungszentrums Pew Research Center. Das Zentrum gilt als konservative Denkfabrik und fĂŒhrt u.a. weltweite Umfragen durch. Die aktuelle Studie zur Wahrnehmung der Wirtschaftslage („Pervasive Gloom About the World Economy“) wurde in 21 LĂ€ndern durchgefĂŒhrt. Dabei gab nur jeder vierte an, mit der Wirtschaftslage in seinem Land zufrieden zu sein.  [ Mehr ]

Tektonische Verschiebungen

Das japanische Parlament sprach kĂŒrzlich Klartext in seinem Bericht zum Fukushima-GAU: Mit dem Tsunami sei zwar eine Naturkatastrophe Auslöser der atomaren Verseuchung gewesen, die wĂ€re aber zu verhindern gewesen. Grund fĂŒr die Atom-Katastrophe sei der KlĂŒngel zwischen Regierung und Betreiberfirma Tepco. Parallelen zur Euro-Krise drĂ€ngen sich da auf, zumindest mit Blick auf die Vermeidbarkeit der allseits beklagten Problematik.  [ Mehr ]

Der NĂ€chste bitte?

Die Krise sei so gut wie vorbei, verkĂŒndeten Medien und Politik noch Ende 2010. Doch nichts da. Seitdem hat sich die Krisendynamik erst so richtig Bahn geschlagen. Ein regelrechtes GedrĂ€ngel herrscht mittlerweile unter dem sogenannten „Rettungsschirm“ der EU. Mit Griechenland, Irland und Portugal sowie Spanien und neuerdings Zypern haben bereits fĂŒnf Staaten von „Rettungspaketen“ Gebrauch gemacht bzw. diese beantragt. Nun wird schon ein nĂ€chster Kandidat genannt: Slowenien.  [ Mehr ]

Blockupy: Erfolg oder Niederlage?

Nach der Abschlussdemonstration in Frankfurt beginnt die Perspektivdebatte. Ein gerade erschienenes Buch könnte dazu wichtige Anregungen geben: Mehr als 25.000 Menschen haben letzte Woche in der Frankfurter Innenstadt nach Veranstalterangaben gegen die Politik die EU-Troika demonstriert. Das Spektrum reichte von Gewerkschaften, der Linkspartei, Attac bis den außerparlamentarischen BĂŒndnissen Ums Ganze und Interventionistische Linke. Große Blöcke aus Italien und Frankreich machten deutlich, dass die Kritik an der aktuellen EU-Politik im europĂ€ischen Maßstab wĂ€chst.  [ Mehr ]

Plumpe Kapitalismusverteidigung

Werner Plumpe, Wirtschaftshistoriker und Autor der passend zur Krise erschienenen Beckschen EinfĂŒhrung in die Wirtschaftskrisen, hat Graebers Buch "Schulden. Die ersten 5.000 Jahre" in der FAZ vom 15. Mai 2012 ausfĂŒhrlich diskutiert. Die FAZ hat hier, nach langen Irrreisen durch ihr eigentlich unbekanntes linkes Fahrwasser, wieder zu ihrem konservativen Leitbild gefunden: Der Kapitalismus ist so böse nicht. Werner Plumpe hatte in seiner Geschichte der Wirtschaftskrisen argumentiert, dass die Krise zum Kapitalismus gehöre „wie Gewitter zu einem heißen Sommertag“. In gewisser Weise widerspricht dies keineswegs der klassischsten aller Krisentheorien, der Marxschen Überakkumulationstheorie. Marx selber kommt zwar in Plumpes EinfĂŒhrung nur am Rande zur Sprache, wohl aber zahlreiche von ihm inspirierte Krisentheoretiker. Der Unterschied ist schlicht: Marx erwartete von der latenten Krisenhaftigkeit des Kapitalismus, dass dieser irgendwann scheitere, Plumpe glaubt an einen immerwĂ€hrenden Zyklus, der eigentlich von ProsperitĂ€t und Wachstum geprĂ€gt ist – in dem die Krise letztlich nicht weiter stört.  [ Mehr ]

Die Kehrtwende kommt

Es wird wieder ĂŒber "Eurobonds" diskutiert. Dem Vernehmen nach auch beim heutigen inoffiziellen EU-Gipfel in BrĂŒssel. Vor sechs Monaten noch war die Debatte abgebĂŒgelt worden, u.a. mit Verweis darauf, dass gemeinsame Anleihen das Gegenteil der dringend gebotenenen Schuldenbremse seien - vielmehr wĂŒrden sie einen Anreiz fĂŒr schwache Wirtschaften bieten, Kredite aufzunehmen (= Staatsanleihen auszugeben). Mit (zu?) einfachen mathematischen Modellen suchte man zu belegen, dass Eurobonds sogar das Risiko steigern wĂŒrden, dass es zu einem Zahlungsausfall und quasi einem gesamteuropĂ€ischen Staatenbankrott kommen könnte - ein Vorgehen der Ökonomen-Zunft, das (nicht nur) der Nachwuchs schon lange kritisiert.  [ Mehr ]

Sozis in der Krise: Steine gegen das Finanzkapital?

Die nicht mehr zu ĂŒbersehende Systemkrise des Kapitalismus ist nun auch von den „Ärzten am Krankenbett“ desselben (so der SPD-Theoretiker Fritz Tarnow auf dem SPD-Parteitag 1931 ĂŒber die Rolle seiner Partei) diagnostiziert worden. Im Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe der sozialdemokratischen Theoriezeitschrift Neue Gesellschaft - Frankfurter Hefte wird ĂŒber den Kapitalismus und seine Kritiker rĂ€soniert und es werden dabei mitunter auch Tabus gebrochen. In einem durchaus aufschlussreichen Interview mit dem GeschĂ€ftsfĂŒhrender Direktor am Max-Planck-Institut fĂŒr Gesellschaftsforschung in Köln, Wolfgang Streeck, resĂŒmiert dieser die Rolle der Sozialdemokratie bei der (vermeintlichen) Domestizierung des „kapitalistischen Raubtiers im sozialdemokratischen KĂ€fig“ und kommt schließlich zu dem Schluss, dass die gute alte Zeit des „Rheinischen Kapitalismus“ endgĂŒltig der Vergangenheit angehöre, ebenso wie die klassische sozialdemokratische Politik.
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MĂ€xchen-Ökonomie

Darauf mussten sich die Medien stĂŒrzen. Der elfjĂ€hrige Jurre Hermanns aus den Niederlanden hatte sich um einen hochdotierten Wirtschaftspreis, den "Wolfson Economic Prize", beworben. Die Fragestellung: "Wie kann im Falles des Austritts eines Mitgliedslandes aus der Euro-Zone weiterhin StabilitĂ€t und Wachstum gewĂ€hrleistet werden?" 250.000 Pfund waren fĂŒr den Gewinner ausgeschrieben – nur der Nobelpreis soll höher dotiert sein. Der kleine Hermans, der als nicht sonderlich begabter SchĂŒler gilt, aber irgendwie "besorgt ĂŒber die Euro-Krise" sei, reichte seine Idee ein: eine Skizze rund um eine Pizza, erklĂ€rt in nicht einmal zwanzig SĂ€tzen. In die Top Five der 452 Bewerber schaffe es Hermanns zwar nicht, doch die Jury war angetan von seiner "Sachkenntnis" und stellte ihm einen kleinen Extrapreis in Höhe von 100 Euro aus.  [ Mehr ]

Ganz normaler Kapitalismus: Paul Mattick ĂŒber die Wirtschaftskrise

Ende Februar erscheint in der Edition Nautilus das Buch „Business as usual. Krise und Scheitern des Kapitalismus“ von Paul Mattick jr. Er ist der Sohn des RĂ€tekommunisten und Wirtschaftstheoretikers Paul Mattick, dessen Buch „Marx and Keynes The Limits of the Mixed Economy“ insbesondere auch fĂŒr die aktuelle Situation von Relevanz ist. John Maynard Keynes, so macht Mattick jr. in seinem Buch deutlich, ging genau wie die neoklassischen Wirtschaftstheoretiker davon aus, dass ökonomische Krisen durch Ă€ußere Faktoren ausgelöst werden. Dem hĂ€lt Mattick entgegen, dass Krisen fundamentaler Bestandteil des Kapitalismus sind – eben „Business as usual“.  [ Mehr ]

High Noon in Hellas

Seit Tagen ĂŒberschlagen sich die Ereignisse in Griechenland. Tagelanger Streit ĂŒber das neue Hilfspaket fĂŒr Griechenland und die damit verbundenen Sparmaßnahmen dominierten die Nachrichten. Mal stĂŒnde eine Einigung kurz bevor, dann Griechenland doch wieder vor dem Abgrund. Indessen geht der Widerstand gegen die drakonischen Sparmaßnahmen weiter, wĂ€hrend die Regierung am Bröckeln ist. Auch ob sie das Sparpaket durch das Parlament bringen kann, ist in diesen Stunden noch unklar. Sicher ist: der Angriff der Troika und die Krisenpolitik Merkozys werden das Land immer weiter ruinieren. Ein Überblick ĂŒber elf dramatische Tage im Februar 2012.  [ Mehr ]

Pressesplitter (8.12.2011)

PĂŒnktlich zum heute beginnenden EU-Krisengipfel wurden in den letzten Tagen an allen Fronten die GeschĂŒtze in Stellung gebracht. Die Rating-Agentur „Standard & Poor's“ erklĂ€rte, man habe ernsthafte Zweifel an der KreditwĂŒrdigkeit der meisten EU-Staaten. Was von den einen als interessengetriebene Einmischung zum Wohle des US-Dollars interpretiert wurde, dĂŒrfte wohl eher die deutliche Aufforderung gewesen sein, endlich die zĂ€he Kleinstaaterei durch eine Art EU-Superregierung zu ersetzen, die kurzfristiger die Forderungen „der MĂ€rkte“ erfĂŒllen kann. Auch der PrĂ€sident des Ifo-Institutes und eine Reihe von Dickschiffen der hiesigen Wirtschaft brachten in „16 Wege aus der Krise - Sorge um Deutschland und Europa“ ihre Analyse der Misere und ihre Wunschliste zur Abhilfe medientrĂ€chtig unters Volk. Wie fragĂ­l angesichts der Krise die politische Konstellation der EU ist, spricht unter dem reißerischen Titel „Merkozys Kampf mit der britischen Bulldogge” die FTD an. Man darf gespannt sein...

Diese Rettung ist Krieg

Dramatisch, aber nicht unerhört. So sieht Michael Hudson, Wirtschaftswissenschaftler und Occupy-Aktivist, sich auftĂŒrmende Schuldenberge, die letztendlich gestrichen oder verallgemeinert werden. Schulden als geschichtliche Grundkonstante. Wohin derzeit Merkels Kompass zeigt, ist klar - die Politikriege steht fest zu den GlĂ€ubigern. Doch das könnte ihr Ende bedeuten. "Das wichtigste dynamische Element [bei Neuordnungen, UmstĂŒrzen, Revolutionen] bilden von jeher die Schulden", schreibt Hudson in der FAZ mit Blick auf die Antike. Schon Brecht kannte und nutzte die Antike als Lehrquelle: In seinem großartigen Romanfragment "Die GeschĂ€fte des Herrn Julius Caesar" beleuchtet der große Dramatiker "GeschĂ€fte nicht als Ausdruck der Politik, sondern definiert Politik als notwendige Reaktion auf geschĂ€ftliche Interessen", wie es in einem Kommentar des Tagesspiegels heißt.   [ Mehr ]

Pressesplitter (25.11.2011)

Die Financial Times Deutschland berichtet ĂŒber das Problem der Bundesregierung, neue Staatsanleihen am Kapitalmarkt unterzubringen (siehe "Deutsche Anleiheemission. 'Das ist ein absolutes Desaster'"). Ralf Streck zieht auf TELEPOLIS in Sachen Desaster nach und berichtet, dass Italien fĂŒr sechsmonatige Anleihen jetzt einen Zinssatz bieten muss, der doppelt so hoch ist wie noch vor rund zwei Monaten (siehe "Desaströse italienische Anleiheauktion"). Fast zeitgleich musste Spanien 5,2 Prozent fĂŒr seine sechsmonatigen Anleihen bieten, ebenfalls eine Verdopplung binnen weniger Wochen. In den nĂ€chsten Jahren mĂŒssen die EU-Staaten fast 1.000 Mrd. Euro refinanzieren. In seinem vielgelesenen Blog “China Financial Markets“ Ă€ußert Financial Times-Autor Michael Pettis die Vermutung, dass Griechenland in KĂŒrze aus der Euro-Zone aussteigen könnte und dass die letzte Woche des Jahres genau der richtige Zeitpunkt sein könnte, zu diesem Zweck die Tore der Banken zu schließen. Er verweist darauf, dass dies bereits 2001 in Argentinien und 1994 in Mexico so praktiziert wurde (siehe seine Analyse mit dem Titel "Will Greece unravel by Christmas?").  

Untiefen des KalkĂŒls

Es war alles nochmal gutgegangen: Ein Versehen, Ende Oktober entdeckt und korrigiert – und auf einen Schlag 55,5 Milliarden Euro weniger Staatsschulden. Wenn das kein Grund zum Feiern ist! Gewiss, die "Euro-Krise" wird damit nicht gelöst, aber leichter wird sie schon, die BĂŒrde der großen MĂ€nner und Frauen. Und wir alle, die ja im selben Boot sitzen, können wieder etwas beruhigter schlafen. Puhh! Wenn man nur dem Frieden trauen könnte.  [ Mehr ]

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