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Für die Automobilindustrie ist die Krise mit Wucht zurück

Während die deutsche Regierung gebetsmühlenhaft beteuert, dass
das Schlimmste in Sachen Krise vorbei sei, schrillen die Alarmsirenen in
der europäischen Automobilindustrie mit ihren rund 2 Millionen
Beschäftigten. Bereits zum 14. Mal in Folge ging im vergangenen Monat
der PKW-Absatz in der EU zurück. Spitzenreiter ist nach derzeitigem
Stand Griechenland mit einem Absatzrückgang von 47,2 Prozent auf nur
noch 7.890 PKW-Neuzulassungen im November 2012. Aber auch in den meisten anderen Ländern sieht es zappenduster aus.

Fast flächendeckend befindet sich der Kraftfahrzeugabsatz in der EU im freien Fall. In Finnland lag die Anzahl der PKW-Neuzulassungen im November um 14,9 Prozent unter den bereits miserablen Vorjahresabsätzen, in Frankreich waren es minus 19,2 Prozent, in Italien minus 20,1 Prozent, in Spanien minus 20,3 Prozent, in Portugal minus 25,4 Prozent und in den Niederlanden sogar minus 26,4 Prozent. Der Rückgang in Deutschland ließt sich mit minus 3,5 Prozent zwar noch eher moderat, allerdings steigt hierzulande die Zahl der Tageszulassungen und damit der Lagerbestand der Händler. Einzig in Großbritannien konnte in diesem November eine Zunahmen der Zulassungszahlen um 11,3 Prozent verzeichnet werden. Die Anzahl der PKW-Neuzulassungen ist für Wirtschaftswissenschaftler traditionell ein wichtiger Indikator für das Zukunftsvertrauen der Verbraucher. Mit diesem Vertrauen ist es derzeit offensichtlich nicht sehr weit her.

Doch nicht nur bei den PKW-Neuzulassungen stehen die Zeichen auf Krise. Auch bei den Nutzfahrzeugen sieht es nicht viel besser aus. Im statistischen Mittel aller 27 EU-Staaten ist die Anzahl aller Zulassen von Nutzfahrzeugen im Oktober 2012 um 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr gefallen.

Sollte sich der Trend der rückläufigen PKW-Zulassungen im November auch für die anderen EU-Staaten bestätigen, würde das auf eine deutliche Verschärfung der Absatzkrise zum Jahresende hinweisen. Im Oktober lag der Rückgang für alle 27 EU-Staaten noch bei „nur“ 4,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Gegenüber dem letzten Vorkrisenjahr, 2007, deuten die Novemberzahlen auf einen Rückgang von nahezu 40% des PKW-Absatzes hin. Das dürfte insbesondere für diejenigen Fahrzeughersteller, die hauptsächlich auf den europäischen Markt fokussiert sind (z.B. Opel, PSA Peugeot Citroen, Renault, Fiat) die ohnehin schon großen Probleme weiter zuspitzen. Die Ankündigung von Ford, sein Werk im belgischen Genk zu schließen, wird wohl kaum die letzte derartige Nachricht gewesen sein. Die Zeichen in diesem industriellen Schlüsselsektor stehen auf Sturm.    

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So beschissen die Lage für die Leute in Genk und Bochum ist, so vorhersehbar war sie doch. Denn langsam sollten eigentlich alle, die hin und wieder die Automobil-Industrie im Augenwinkel haben einen Tinnitus von den vielen Alarmglocken haben.

Denn auch ohne "die Krise" (tm) ist die Automobil-Industrie in den nächsten 20 Jahren fällig und wird auf ein Minimum herunter geschraubt.

Das liegt an vielen verschiedenen Umständen, die langsam alle zusammen fallen:

Das Auto ist in den westlichen Industrienationen langsam kein Statussymbol mehr. Es wird ua. von I-Pad und anderem elektronischem Schnickschnack abgelöst. Ganz davon abgesehen, dass es zu teuer in Anschaffung und Unterhalt ist.

Der Markt auch in den "Entwicklungsländer" ist gesättigt. Schon jetzt werden in den Megacitys Maßnahmen gegen den ausufernden motorisierten Individualverkehr ergriffen. Auf dem Land gibt es zwar noch Potential, aber ein Genosse von VW meinte bereits vor einigen Jahren, dass sei - im Blick auf China- bereits fast erreicht.

Ganz nebenbei wird erdölbasierter Verkehr langsam Luxus. Schließlich sinkt der Ölpreis trotz der Erschließung neuer Quellen (Teersand, Tiefsee) nicht wirklich. Außerdem kann der "nachwachsende Sprit" sich auf Dauer wohl nur mit Gewalt gegen Nahrungsmittelanbau durchsetzen. Die Trotilla-Krise vor einigen Jahren in Mexico wurde ja dadurch verschärft, das US-Mais für "Bio"-Ethanol-Gewinnung mehr Geld einbrachte, als im Export. Schlimmer: Vor ebenfalls einigen Jahren sollte der Bierpreis erhöht werden, da Braugerste fehlte - Maisanbau brachte wg. den "Bio"-Gas-Anlagen und EU-Subventionen einfach mehr Geld.

Insgesamt sieht es so aus, als ob die Auto-Industrie ähnlich, wie die Energiewirtschaft bei der Atomkraft, die Zeichen der Zeit nicht richtig erkannt hat und jetzt sieht, wie ihr die Profite davon schwimmen.

Da ist es interessant, dass gerade VW neue Wege geht. Zusammen mit dem "Öko-Stromanbieter" Lichtblick wird ein "Schwarmkraftwerk" mit Blockheizkraftwerken entwickelt, deren Motoren von VW gebaut werden...

Lange Rede kurzer Sinn: Es sollte an uns sein, nicht "einfach weiter so" zu fordern, wenn wir mit unseren KollegInnen und GenossInnen gegen die Abwicklung vorgehen, sondern auch Alternativen anbieten, wie die Arbeistplätze und damit der Lohn sinnvoll gesichert werden können. Vor allem, wenn wir wirklich mal in die Verlegenheit kommen wollen "den Laden zu übernehmen".

"Die Krise"(tm) ist jedenfalls nicht für die Absatzschwäche der Autmobil-Industrie verantwortlich, sie verstärkt sie nur. Außerdem bietet sei ein "Super"-Argument für Rationalisierung, die sonst in dem Maße nicht möglich wäre.

Allein deshalb wir der Zustand "der Krise"(tm) noch weiter aufrecht erhalten werden - Krieg als Alternative ist ja nicht mehr drin (siehe Kommentar in der taz: Leider kein Weltkrieg - http://www.taz.de/Debatte-Austeritaet/!107222/)

In diesem Sinne: das wird wohl noch schlimmer - aber das müssen wir ja nicht widerstandlos zu lassen!!
#1 Jens Laskowski am 13.12.2012 10:10 (Antwort)

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